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News / 12. August 2009

AStA der Saar-Uni fordert Gleichbehandlung von Teilzeit-Studierenden

Euro Geldscheine

Der AStA der Universität fordert, dass bei der Einschreibung für ein Teilzeitstudium dieselben Ansprüche bestehen wie bei einer ordentlichen Immatrikulation. Insbesondere muss der Anspruch auf BAföG, Kindergeld, Sozialversicherungsbefreiung sowie Mitgliedschaft in der studentischen Krankenversicherung bestehen bleiben.

“Es ist schön, dass die Hochschulen nun im Rahmen der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master zunehmend Studieren in Teilzeit ermöglichen. Aber die Sozialgesetzgebung ist darauf überhaupt nicht ausgerichtet”, begründete Daniel Koster, Referent für Studienfinanzierung, die Forderung.

So könnten Studierende im Teilzeitstudium kein BAföG beziehen, sich nicht in der studentischen Krankenversicherung versichern und beim Arbeiten gelte die Befreiung von der Sozialversicherung nicht. Darüber hinaus verlören die Eltern der in Teilzeit Studierenden den Anspruch auf Kindergeld.

“Das Teilzeitstudium ist gerade für studierende Eltern wichtig und für Studierende, die Angehörige pflegen. Wenn diesen aber die finanzielle Absicherung wegbricht, weil sie sich in Teilzeit einschreiben, besteht die Verbesserung nur auf dem Papier”, bekräftigte Koster die Kritik.

Wir wollen uns völlig klar darüber sein, dass der Nationalismus ein Laster ist. Wir meinen mit ‚Nationalismus‘, jede übergebührliche Betonung der Nationalität… Der Nationalismus ist ein Laster, weil er sein Augenmerk auf vergleichsweise belanglose Dinge lenkt… und dabei das Wesentliche übersieht, das einfach darin besteht, dass er (jeder Mensch) ein Mensch ist. (…) Was macht es schon aus, dass ich Englisch spreche und jemand anders Deutsch, dass meine Haut weiß ist und die eines Negers schwarz ist, dass ich Jude bin und mein Nachbar anderen Glaubens… Lasst uns denn im Namen der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes diese Unterschiede vergessen, damit wir uns unseres gemeinsamen Menschseins erinnern.
(Victor Gollancz)